amavis

Amavis, der kleine Speicherfresser

Heute bekam ich eine Mail von meinem Monitoringsystem, welches mir mitteilen wollte, dass die Platte einer meiner Server bald voll ist.

Zuerst dachte ich mir „wie hat bitte die kleine Kiste jetzt schon 100GB vernichten können?“ und das die Apache Logs dran schul seien – Fehlanzeige.

Nach ein wenig Recherche, welcher Ordner dafür verantwortlich sei, bin ich auf das Verzeichnis /var/lib/amavis/tmp/ gestoßen, der laut „du“ sagenhafte 61GB mit sich schleppt.

Darin bewahrt Amavis wohl die Virendefinitionen aufzubewahren. „lsof“ zeigte mir an, dass alte Dateien aus dem Ordner nicht mehr mit der Amavis Binary geöffnet werden. Also schmiss ich alle Daten weg, die älter als 30 Tage waren.

Das geht super easy per „find /var/lib/amavis/tmp/ -type f -mtime +30 -print | xargs /bin/rm -f“.

Normalerweise sollte sich das Verzeichnis (zumindest unter Debian) bei jedem Amavis start selber leeren – naja, sollte…

Auf jedenfall sind nun wieder gut 60GB an Speicher wieder frei :)

Björn

Björn

Softwareentwickler, Klettermax, Hobby-Fotograf: Meine Freizeit verbringe ich am Liebsten draußen - urbexen, geocachen, klettern - überall findet man Dinge, die es wert sind, sie zu Dokumentieren.

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